Namensursprung und Geschichte
Der Name Unfinden weckt Neugier: Er könnte auf „Unfind“ hinweisen, da das Dorf erst spät sichtbar wird, oder auf den Grafen Unvianus aus dem 9. Jahrhundert. Andere Deutungen beziehen sich auf slawische Wurzeln der Wenden oder auf den Weinbau („infundere vinum“ – gutes Getränk). Reichen Sie bei Interesse an der Chronik Unfinden von Autor Lohmann eine Anfrage bei der Stadtverwaltung ein.
Unfinden war ein Ganerbendorf mit 84 Lehnsgütern und gehörte bis 1972 selbstständig zur Region. Die Siedlung entstand vermutlich im 9. Jahrhundert durch slawische Völker. Im 19. Jahrhundert trennte eine Zollstation das Dorf von der sächsischen Enklave Königsberg.