Stadtteil

Köslau

Stadtteil Köslau

Köslau ist ein kleiner Ortsteil der Stadt Königsberg in Bayern im Landkreis Haßberge. Mit 77 Einwohnern und einer evangelisch-lutherischen Filialkirche als markantem Baudenkmal zeichnet sich der Ort durch eine Geschichte seit dem 13. Jahrhundert aus. Wenden Sie sich für gemeindliche Anliegen an die Stadtverwaltung Königsberg.


Erste Erwähnung
1231

Ortstyp
Kirchdorf

Einwohner
ca. 77

Eingemeindung
1972

Geografische Lage

Köslau liegt als Kirchdorf auf einem Höhenrücken in den Haßbergen, etwa 24 Kilometer nordwestlich von Bamberg. Die Höhe beträgt 396 Meter über NHN. Der Ortsteil ist gut erreichbar über die Postleitzahl 97486 und die Vorwahl 09536.

Koordinaten: 50° 3′ 43″ N, 10° 40′ 23″ O
Entfernung zu Bamberg: ca. 24 km nordwestlich
Landschaft: Höhenrücken in den Haßbergen

Köslau wurde am 1. April 1972 in die Stadt Königsberg eingemeindet.

Geschichte im Überblick

Die erste urkundliche Erwähnung von Köslau datiert auf das Jahr 1231 mit den Zeugen „Goteboldus et Herdegen de Koselen“. Der Ort gehörte historisch zu verschiedenen sächsischen Herzogtümern, darunter Sachsen-Weimar, Sachsen-Gotha und Sachsen-Coburg und Gotha. Seit 1920 ist Köslau Teil Bayerns.
Einwohnerentwicklung:

1837: 154 Einwohner
1871: 166 Einwohner in 28 Wohngebäuden
1925: 139 Einwohner (davon 134 evangelisch)
1950: 217 Einwohner in 25 Wohngebäuden
1970: 123 Einwohner
1987: 97 Einwohner in 24 Wohngebäuden
2021: 77 Einwohner

Reichen Sie Anfragen zur Geschichte oder Einwohnerstatistik an die Stadtverwaltung Königsberg.

Baudenkmäler

Die evangelisch-lutherische Filialkirche St. Burkhard ist das zentrale Baudenkmal. Sie ist eine Chorturmkirche mit Saalbau-Langhaus aus dem Jahr 1730 und einem spätgotischen Chorturm. Seit 1618 ist sie Tochterkirche von Dörflis.


Kirche
St. Burkhard (Filialkirche)

Baujahr Langhaus
1730

Turm
Spätgotisch mit Zwiebelhaube

Innenraum
Flaches Tonnengewölbe, Kreuzgewölbe im Chor

Zugehörigkeit
Evangelisch-lutherisch, Sprengel Dörflis

Hintergrundbild