Stadtteil

Hellingen

Stadtteil Hellingen

Hellingen, ein idyllischer Gemeindeteil von Königsberg, liegt 1,5 km westlich der Stadt. Einst von Bauernhöfen geprägt, ist es heute ein charmantes Wohndorf mit reicher Geschichte.


Erste Erwähnung
824

Ortstyp
Pfarrdorf

Einwohner
ca. 310

Eingemeindung
1978

Geschichte und Wandel von Hellingen

Hellingen wurde erstmals 824 urkundlich erwähnt, als Folcrat dem Kloster Fulda Land in der „Heilingo marcu“ schenkte. Weitere Schenkungen von Ruadhelm und Zitwart sind aus dieser Zeit dokumentiert. Später gehörte Hellingen zum Henneberger Land, dann zu Coburg-Sachsen-Gotha, bevor es 1920 zu Bayern kam. Seit der Gebietsreform 1978 ist es ein Gemeindeteil von Königsberg.

Vom Bauerndorf zum Wohndorf

Bis um das Jahr 2000 war Hellingen stark landwirtschaftlich geprägt, mit großen Bauernhöfen, die noch heute das Ortsbild prägen. Heute ist es ein modernes Wohndorf, in dem die Ackerflächen meist verpachtet sind und nur noch Ackerbau betrieben wird. Die idyllische Lage und die historische Substanz machen Hellingen besonders lebenswert.

Hellingen verbindet Tradition und modernes Wohnen – ein Ort mit Geschichte!

Kulturelle Highlights von Hellingen

Ein bekanntes Aushängeschild des Dorfes ist der Heimatdichter Edmund Stubenrauch (1859–1925), der für seine Werke mit dem Schillerpreis ausgezeichnet wurde. Seine Poesie spiegelt die Seele des Hassgaus wider. Hellingen ist stolz auf diesen Sohn des Dorfes, dessen Vermächtnis weiterlebt.

Die Pfarrkirche St. Georg

Die Pfarrkirche St. Georg ist eines der 24 Baudenkmäler in Hellingen und ein historisches Juwel. Bereits um das Jahr 1000 existierte hier vermutlich eine Kapelle, urkundlich erwähnt wurde das Gotteshaus erstmals 1176 und 1195. Ihre romanischen Ursprünge sind bis heute sichtbar und machen sie zu einem Anziehungspunkt für Besucher.


Erste urkundliche Erwähnung
824, Schenkung an Kloster Fulda

Gebietsreform
1. Mai 1978, Eingliederung nach Königsberg

Berühmte Persönlichkeit
Edmund Stubenrauch (1859–1925), Heimatdichter, Träger des Schillerpreises

Baudenkmäler
24, darunter Pfarrkirche St. Georg (romanische Ursprünge, erwähnt 1176/1195)

Hintergrundbild