Stadtteil

Junkersdorf

Stadtteil Junkersdorf

Junkersdorf ist ein idyllischer Gemeindeteil der Stadt Königsberg in Bayern im Landkreis Haßberge. Mit rund 236 Einwohnern bietet der Ort eine reiche Geschichte und sehenswerte Baudenkmäler. Erfahren Sie hier mehr über Lage, Geschichte und Verwaltung.


Erste Erwähnung
1303

Ortstyp
Kirchdorf

Einwohner
ca. 236

Eingemeindung
1974

Lage und Daten

Junkersdorf liegt oberhalb des Nassachgrunds, etwa 34 Kilometer nordwestlich von Bamberg. Der Ort wird von der Staatsstraße 2281 durchquert, die Hofheim mit Königsberg verbindet. Die Höhe beträgt 269 Meter über NHN.

  • Fläche: 5,44 km²
  • Einwohner: 236 (Stand: 1. Januar 2021)
  • Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner/km²

Junkersdorf wurde am 1. Januar 1974 in die Stadt Königsberg eingemeindet.

Geschichte im Überblick

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1303 in einem Lehensbuch. Im Jahr 1317 erhielt Wolf von Stein den Zehnt. 1406 einigten sich der Landgraf von Thüringen und der Würzburger Fürstbischof über die Gerichtsbarkeit.
1807 wurde Junkersdorf durch Staatsvertrag von Sachsen-Hildburghausen an Würzburg abgetreten. Damals zählte der Ort 69 Häuser und 213 Einwohner. 1862 erfolgte die Eingliederung in das Bezirksamt Königshofen.

Sehenswürdigkeiten

Die evangelisch-lutherische Pfarrvikariatskirche St. Veit ist eine Chorturmkirche mit barockem Langhaus aus 1738. Der Chorturm datiert teilweise aus dem 8./9. Jahrhundert. Im Chor finden sich Fresken um 1450.
Das ehemalige Rathaus ist ein markantes Gebäude im Ort. Insgesamt sind sechs Baudenkmäler in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen.

Reichen Sie Anfragen zur Geschichte oder Denkmälern bei der Stadtverwaltung Königsberg ein.

Verwaltung und Kontakt

Junkersdorf gehört seit 1974 zur Stadt Königsberg in Bayern. Für behördliche Angelegenheiten wenden Sie sich an die Stadtverwaltung. Nutzen Sie die offiziellen Kanäle für Anträge oder Informationen.

Hintergrundbild