Stadtteil

Dörflis

Stadtteil Dörflis

Dörflis ist ein idyllischer Ortsteil der Stadt Königsberg in Bayern im Landkreis Haßberge. Mit rund 120 Einwohnern und einer evangelisch-lutherischen Pfarrkirche als zentralem Baudenkmal. Der Ort bietet eine reiche Geschichte seit dem 14. Jahrhundert. Reichen Sie Anfragen zur Gemeinde direkt an die Stadtverwaltung Königsberg.


Erste Erwähnung
1346

Ortstyp
Pfarrdorf

Einwohner
ca. 120

Eingemeindung
1978

Geografische Lage

Dörflis liegt nordwestlich von Bamberg in den Haßbergen auf einer Höhe von 298 m ü. NHN. Der Ebelsbach fließt durch den Ort und mündet als rechter Zufluss in den Main. Die Koordinaten lauten 50° 2′ 39″ N, 10° 39′ 33″ O.

Dörflis ist seit dem 1. Mai 1978 ein Ortsteil der Stadt Königsberg in Bayern.

Geschichte im Überblick

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1346, als Conrad Straßf. das Lehen zum „Dorflins“ erhielt. Im 16. Jahrhundert besaßen die Herren von Bibra die Dorfherrschaft, bevor 1618 Herzog Ernst von Sachsen-Weimar den Ort erwarb. Bis 1918 gehörte Dörflis zu verschiedenen ernestinischen Herzogtümern, ab 1920 zum bayerischen Bezirksamt Hofheim.

1837: 179 Einwohner
1871: 173 Einwohner in 35 Wohngebäuden
1925: 175 Einwohner, alle evangelisch
1950: 218 Einwohner
1970: 198 Einwohner
1987: 157 Einwohner in 36 Wohngebäuden
2021: 120 Einwohner

Die Eingemeindung in Königsberg erfolgte im Rahmen der Gebietsreform 1978. Kontaktieren Sie die Stadtverwaltung für historische Unterlagen.

Baudenkmal: Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Burkhard

Die Pfarrkirche ist eine Chorturmkirche mit Saalbau und Walmdach. Das Sockelgeschoss des Chorturms stammt aus dem 16. Jahrhundert, das Haubendach wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet. Der Chor verfügt über eine geputzte flache Holzdecke.

Dörflis war ab Ende des 16. Jahrhunderts selbstständige Pfarrei – zuvor eingepfarrt nach Zeil am Main und Kirchlauter.

Hintergrundbild