Die Königsberger

Stadtchronik

Die Königsberger Geschichte auf einen Blick

Königsberg in Bayern fasziniert seit über zwölf Jahrhunderten mit Burgromantik, Fachwerk und fränkischer Lebensart. In den nachfolgenden Timelines erleben Sie die prägenden Stationen von der fränkischen Landnahme bis zu aktuellen Sanierungs-projekten. Tauchen Sie ein und entdecken Sie, wie sich unsere Stadt immer wieder neu erfand.

Anfänge & Stadt­werdung (bis 1350)

ca. 750 – Fränkische Landnahme

Ein Meierhof entsteht und legt den Grundstein der späteren Stadt.

1168 - Burgbau durch Kaiser Friedrich I.

1168 – Burgbau durch Kaiser Friedrich I.

Nach der Zerstörung der Burg Bramberg entsteht eine neue Festung auf dem „Königsberg“.

ca. 1180 – Ortsgründung

Unterhalb der Burg entwickelt sich eine Siedlung, aus der Königsberg hervorgeht.

1234 – Ersterwähnung als Oberreichsvogtei

Königsberg wird als reichsunmittelbare Verwaltungseinheit genannt.

1333 - Marktrechte verliehen

1333 – Marktrechte verliehen

Das Recht, Märkte abzuhalten, gibt Handel und Wachstum Schub.

Spätmittelalter (1350 – 1500)

1358 – Vollständiges Stadtrecht

Königsberg erhält Selbstverwaltungsrechte und eine eigene Gerichtsbarkeit.

1397 – Grundstein Marienkirche

Baubeginn der spätgotischen „Blume Frankens“.

1432 – Kirchweihe

Die Marienkirche wird feierlich geweiht und prägt seitdem das Stadtbild.

1447 – Zugehörigkeit zu Sachsen

Durch dynastische Wechsel wird Königsberg Teil des wettinischen Herrschaftsgebiets.

Frühe Neuzeit (1500 – 1700)

1523/1525 – Reformation

Stadt und Marienkirche werden evangelisch-lutherisch.

1611 – Schlossumbau

Herzogin Dorothea-Maria lässt einen repräsentativen Wohntrakt anfügen.

1632/1640 – Großbrände im Dreißigjährigen Krieg

Feuerstürme zerstören Rathaus, Kirche und viele Bürgerhäuser.

1673 – Geburt Friedrich Heinrich von Seckendorff

Der spätere kaiserliche Feldmarschall wird auf der Burg geboren.

18. & 19. Jahrhundert (1700 – 1900)

1764 – Abtragung der Stadtbefestigung

Mauern und Gräben werden eingeebnet, Gärten entstehen.

1848 - Gründung der Bürgerwehr

1848 – Gründung der Bürgerwehr

Königsberger Bürger unterstützen die Revolution; die Tradition lebt bis heute.

1854 – Burgberg verkauft

Die Ruine geht vorübergehend in Privatbesitz.

1892 - Eisenbahnanschluss

1892 – Eisenbahnanschluss

Die Strecke Haßfurt – Hofheim bindet Königsberg ans Schienennetz an.

1904 – Burg wird Stadteigentum

Ruine und Berg kommen wieder in kommunale Hand.

Moderne (1900 – heute)

1920 - Anschluss an Bayern

1920 – Anschluss an Bayern

Nach einer Volksbefragung 1919 wurde der Freistaat Coburg zum 1. Juli 1920 mit dem Freistaat Bayern vereinigt. Damit kamen auch die Stadt Königsberg in Franken und das Amt Königsberg zu Bayern. Die Stadt wurde dem bayerischen Bezirk Hofheim im Kreis Unterfranken und Aschaffenburg zugeteilt. Im Zuge dessen wurde der bis dahin geltende Namenszusatz „in Franken“ zu „in Bayern“ abgeändert.

1921 - Heimatverein gegründet

1921 – Heimatverein gegründet

Die „Schloßberggemeinde“ übernimmt Pflege der Burgruine.

1945 – Kampfloser Einmarsch der US-Truppen

Beginn des Wiederaufbaus und Zuzug vieler Heimatvertriebener.

1972 – 1978 – Eingemeindungen

Mehrere Ortsteile schließen sich Königsberg an; Landkreisgrenzen werden neu zugeschnitten.

1976 ff. - Altstadtsanierung

1976 ff. – Altstadtsanierung

Aufnahme in die Städtebauförderung, sukzessive Restaurierung der Fachwerkhäuser.

2002 – 2005 – Restaurierung der Marienkirche

Umfangreiche Außen- und Dachsanierung erhält das spätgotische Juwel für kommende Generationen.