Grußwort des Ersten Bürgermeisters Claus Bittenbrünn

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir sind in der wohlvertrauten Adventszeit, die sich dennoch 2021 ein bisschen anders anfühlt, denn Gedanken an ein in vielen Bereichen sehr belastendes und unsicheres Corona-Pandemie-Jahr 2021 begleiten uns.

Der Jahreswechsel 2020 stand noch voll und ganz unter dem Zeichen der Pandemie, mittlerweile hat sich doch vieles geändert. Von Normalität sind wir jedoch leider noch immer weit entfernt, denn auch in diesem Jahr können wir von einem Weihnachten „wie vorher“ nur träumen. Der neuerliche Anstieg der Corona-Pandemie-Zahlen besorgt uns alle. Wir alle beobachten die Entwicklungen mit großer Anspannung und stecken fest – zwischen dem Heute und dem Morgen.

Die Uhren ticken durch die Pandemie immer noch ganz anders und nicht nur der private Alltag, die Schule, die Kindergärten, das Feiern mit Familie und Freunden, das Vereinsleben, oder auch die tägliche Arbeit – nichts mehr ist wie gewohnt.

Mit Stolz kann ich sagen, dass in der Stadt Königsberg und den Ortsteilen in diesem Jahr, genauso wie in den vergangenen Jahren, wieder viele Projekte erfolgreich angegangen, fortgeführt und zu Ende gebracht wurden. In den Ortsteilen werden die vor Jahrzehnten angefangenen Dorferneuerungen, die oftmals auf Eis gelegt waren, nun kontinuierlich nach und nach abgearbeitet und fertig gestellt. Dies alles zu finanzieren bedeutet erhebliche Anstrengungen und genaue Planungen im Haushalt.

 

Viele Projekte wurden fertiggestellt.

Unter anderem wurde der Dorfplatz in Altershausen in 2021 eingeweiht. Er ist ein würdiger Ortsmittelpunkt im Ensemble mit dem alten Rathaus und dem neu befestigten Bachlauf, der auch dem Hochwasser schon getrotzt hat. Die Straße am Friedhof mit neuen Parkmöglichkeiten erweist sich als sehr zweckmäßig. Nun wird in 2022 noch die Hügelmauer in Bau gehen. Danke dem OGV und der Dorfgemeinschaft für die Pflege und den Schönheitsreparaturen am und ums Rathaus.

Auch bei der Dorferneuerung in Holzhausen wurde der Dorfplatz ein Schmuckstück.  Die Renovierung des alten Rathauses steht kurz vor der Fertigstellung und wir hoffen auf eine Einweihung im ersten Halbjahr 2022. Der Pavillon wird bereits gut angenommen! Mein besonderer Dank für die Anpflanzungen und die gute Pflege gilt hier dem Obst- und Gartenbauverein Holzhausen, der sich auch finanziell an der Einrichtung des Rathauses einbringt. Alle sind mit Herzblut dabei, sogar die Fenster erstrahlen schon mit Deko und es wurde mit Pflanztrögen und dem „alten – restaurierten“ Zaun, ein guter Absturz-Schutz am Dorfplatz geschaffen.   

Es sind vor allem die Vereine, wie OGV, DVV, Ortsfeuerwehren und Dorfgemeinschaften, die in unseren Ortsteilen viele Objekte in die Hand nehmen, herrichten und verschönern. Zusammen mit der finanziellen Hilfe der Stadt und vor allem auch der Arbeit durch unseren Bauhof, können hier unzählige Projekte vorangebracht, umgesetzt und gepflegt werden. Auch das Regionalbudget hilft hier sehr mit seiner finanziellen Förderung. 

Am Sportgelände in Königsberg konnte das sanierte Gebäude im Spielbetrieb eingeweiht und benutzt werden. Der TVK hat hier tolle Arbeit und eine großartige finanzielle Hilfe geleistet. Auch die Schützengesellschaft hat inzwischen den Schießbetrieb wieder aufgenommen.

 

Regiomontanus Grundschule saniert

Die umfangreiche energetische und barrierefreie Sanierung der Regiomontanus Grundschule konnte im Sommer 2021 abgeschlossen werden. Das neue Brandschutzkonzept wurde integriert und auch die Ende 2020 vom Stadtrat noch nachträglich beschlossenen Erweiterungen der Umbaumaßnahmen durchgeführt. So wurden zusätzlich zur ursprünglich beantragten Sanierung die alten Innenwände- und Schränke entfernt und der gesamte Bereich der Klassenzimmer, des Flurs und die Toiletten im neuen Trackt saniert. Die Gesamtkosten dieser KIP-S geförderten Maßnahme liegen bei ca. 1,2 Mio. Euro.

Auch wurden bereits zwei Klassenzimmer mit modernsten digitalen Boards ausgestattet. Es wurden I-Pads für den Unterricht einer Klasse und für die Lehrer angeschafft. Alle Klassenzimmer wurden für die Digitale Schule der Zukunft vernetzt und ein lange beantragter Glasfaseranschluss zur Schule verlegt. Der Stadtrat entschied sich ja dann Ende Herbst 2021 für die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten. Die Stadt hat sich folglich an der Ausschreibung des Landkreises beteiligt und vergangene Woche wurden die Luftreinigungsgeräte, früher als ursprünglich angekündigt, bereits geliefert. Sie sind optimal dimensioniert und mit einem Zusatzmodul, welches einen möglichst geräuscharmen und unbeschwerten Unterricht garantiert, ausgestattet. Ich denke, zusammen mit den neuen Fenstern und den guten Belüftungs- und Beschattungsmöglichkeiten ist hier unsere Schule Top aufgestellt und ermöglicht unseren Kindern ein, soweit man dies in dieser Corona-Zeit noch sagen kann, optimales Lernen. Unser Ziel ist es jetzt noch den Pausenhof schöner zu machen.

Außerdem wurde in 2021 nicht nur auf der Schule mit der Umsetzung der Nutzung der Sonne als Energiequelle begonnen. PV Dachanlagen wurden neben der Schule auch auf der Stadthalle, dem Feuerwehrhaus, dem Kindergarten und auf den Gebäuden der Klärtechnik der Stadt Königsberg installiert. Allein durch diese Maßnahme erzeugt die Stadt Königsberg ca. 25% ihres Strombedarfs durch eigene Anlagen basierend auf erneuerbaren Energiequellen und spart in den nächsten 20 Jahren mehr als 850 t CO2 ein. Weitere Nutzungen der Dächer als Energiequelle werden folgen.

 

Energiewende als wichtiges Ziel

Die Ziele, die sich die Stadt gesetzt hat, sind jedoch höher. Wir müssen, wenn wir die Energiewende möglich machen wollen, endlich umdenken und vor allem handeln. Da die Klimakrise das beherrschende Thema unserer Welt ist, hat ja auch die Stadt Königsberg seit Anfang der Legislaturperiode eine Arbeitsgruppe für die erneuerbaren Energien aus Mitgliedern des Stadtrates gegründet, um sich dem Thema anzunehmen. Auch im Hinblick auf die Energieversorgung all unserer Bürgerinnen und Bürger und unserer Wirtschaft mit vielen Arbeitsplätzen, muss gehandelt werden. Die Energieversorgung der Bevölkerung ist eine Aufgabe der gemeindlichen Daseinsvorsorge und fällt in den eigenen Wirkungsbereich der Gemeinden. Wenn wir einen Teil unserer Energie durch erneuerbare Energie Anlagen also bei uns selbst produzieren können, ist dies in Zeiten steigender CO2 Abgaben auf die Energie ein ganz wichtiger Standortfaktor.

Der Stadtrat hat sich deshalb im November einstimmig für den Bau einer PV Freiflächenanlage am Rasigen Wegacker, auf Grundstücken der Stadt Königsberg entschieden, die voll und ganz den Rahmenbedingungen des Standortkonzeptes der Stadt Königsberg entsprechen. Auch die Bonität der Böden, die im Schnitt bei 30 liegt (Vorrausetzung des Standortkonzeptes sind Böden, die unter der Bonität von 45 liegen) ist weit erfüllt. Die Projektierung geschieht mit der GUT Haßberge. Dies ist ein wichtiger Ansatz im Rahmen der Daseinsvorsorge für die Kommune und zur Energiewende. Die Anlage wird übrigens nach Entscheid des Stadtrates zu 100% durch die Stadt Königsberg finanziert und auch die daraus nicht unerheblichen Gewinne kommen somit allen Bürgerinnen und Bürgern durch Verwendung im städtischen Haushalt zu gute. Solidarischer geht es nicht!

Sicherlich wird dieses Projekt noch auf Kritiker stoßen. Es wird immer Menschen geben, die lauter sind als die, die von solchen Vorhaben überzeugt sind und diese befürworten, unterstützen und mittragen, Menschen, die nur nach Kritikpunkten suchen oder Projekte schlecht reden wollen.

Der Stadtrat hat sich im Vorfeld in mehreren Sitzungen mit dem Projekt intensiv auseinandergesetzt, alle Alternativen abgewogen und sich die Entscheidung genau überlegt und diskutiert. Er will in eine Zukunft investieren, in der auch noch unsere Kinder und Enkel leben können.

Zum Projekt der PV-Anlage erfolgte auch eine Kurzabstimmung mit dem Naturparkzentrum, welches das Vorhaben an diesem Standort durchaus positiv bewerteten. Nach Abstimmung mit dem Naturschutz ist es dann auch geplant, einen Naturlehrpfad durch das Naturparkzentrum zu erstellen und eine Information für alle Bürger zur Biodiversitätsentwicklung von landwirtschaftlich genutzten Flächen hin zu PV-Flächen, darzulegen. Eine touristische Erschließung des Parkplatzes am Waldspielplatz und die Erweiterung der Parkmöglichkeiten mit Elektrotankstellen und Informationstafeln zur Energienutzung der Zukunft, sind der Plan. Durch eine gewissenhafte, mit dem Naturschutz abgestimmten ökologisch wertvollen Heckenbepflanzung um das Gelände, wird ein möglichst großer Sichtschutz erzielt werden.

 

Viele Einzelprojekte wurden angegangen und erledigt

Wir konnten auch in 2021 wieder auf vielen Spielplätzen im gesamten Stadtgebiet und in den Ortsteilen Spielgeräte neu installieren oder tauschen. Insgesamt haben wir in den vergangenen 7 Jahren ca.160tsd. Euro in unsere Spielplätze investiert. Wir sind aber mit 17 Spielplätzen auch am Limit angelangt, was die arbeitsintensive Pflege und Instandhaltung durch unseren Bauhof angeht. Zuletzt konnte der Spielplatz am Steinweg in Königsberg (hinter dem alten Krankenhaus) mit einer Förderung durch das Regionalbudget erneuert werden. Hier ein besonderer Dank den Helfern des OGV Königsberg, die sich auch an der weiteren Pflege beteiligen wollen.

Es konnten in 2021 auch weitere Verschönerungen an den städtischen Friedhöfen in Angriff genommen werden. So wurden in Hellingen bereits Wege ausgebessert, ein neues Kreuz errichtet, das alte schöne Metalleingangstor restauriert und neue Bäume gepflanzt. Hier mein Dank den Hellinger Bürgern, die tatkräftig wichtige Vorarbeiten leisten konnten und damit unseren Bauhof unterstützten. In Königsberg wurde die Treppenanlage an der Aussegnungshalle erneuert und mit einer behindertengerechten Rampe zum Platz hin versehen. Es wurden Geländer angebracht und das Dach wetterfest umlaufend mit Kupfer versehen. Auf dem Vorplatz wurde ein Quellstein mit Begrünung angelegt, der genau die Achse zum Steinkreuz am alten Friedhof bildet. Eine gelungene Verschönerung dieses Vorplatzes, der sich nun bestens für Aussegnungsfeiern anbietet und in letzter Zeit auch schon mehrfach genutzt wurde. Die gesamte Sanierung und Erneuerung wurde vom Bauhofteam in Eigenleistung gemacht! Der Buchsbaumzünsler hat auch vor dem Königsberger Friedhof nicht Halt gemacht und so wurden alte befallene Hecken nach Rücksprache und Besichtigung durch unseren Kreisfachberater durch die Neupflanzung von Eiben-Hecken ersetzt.

Auch dies wurde vom Bauhof ohne externe Hilfe geleistet.

 

Der städtische Wald als wichtiger Lebensraum

Der städtische Wald, der ja in den vergangenen Jahren wie die Wälder in ganz Deutschland zum Sorgenkind wurde, hat jetzt seit April mit Patrick Valtenmeier wieder einen eigenen Förster. Patrick ist ein Mann aus den Haßbergen, der seinen Dienst gewissenhaft macht und schon viele Impulse gesetzt hat. Vor allem klappt nun der Umgang mit Holzwerbern, Sägewerken und Rücke-Betrieben wieder hervorragend. Trotz eines für den Wald positiven regnerischen Jahr 2021 hat der Klimawandel durch die extreme Trockenheit der Jahre zuvor und durch den Schädlingsbefall mit Borkenkäfer, Eichenspinner und Schwammspinner, für kaum zu bewältigenden Problemen gesorgt.

Für die Betriebsleitung haben wir einen Kooperationsvertrag mit dem Forstamt Eltmann geschlossen. Forstamtsrat Christian Bartsch ist hier ein kompetenter Partner für die zukünftige Bewirtschaftung unseres städtischen Waldes. Wir werden die Entwicklung unseres Stadtwaldes voranbringen und dabei vor allem großen Wert auf die Nachhaltigkeit legen.

Unser Haushalt hat sich zwar in den vergangenen 7 Jahren deutlich verbessert und stabilisiert, die Corona-Krise wird aber sicherlich einen Rückschlag bedeuten und die uns zur Verfügung stehenden Finanzmittel werden auch weiterhin nur gezielt und kostenbewusst für wichtige und nötige Maßnahmen eingesetzt werden können.

 

Stadtentwicklung wird vorangetrieben

Der Stadtrat hat sich in seiner November-Sitzung für die Beauftragung eines ISEK (Integriertes nachhaltiges städtebauliches Entwicklungskonzept) sowie eines Stadtbodenkonzeptes für den Stadtbereich von Königsberg entschieden. Beides wird über die Städtebauförderung gefördert und soll die städtebaulichen und fördertechnischen Grundlagen zur Aktivierung von privaten und öffentlichen Investitionen herstellen. Dies vor allem unter dem Gesichtspunkt Denkmalschutz und Energienutzung der Zukunft.

Ziel des Stadtbodenkonzeptes ist es, die Nutzung, Gestaltung und den Sanierungsbedarf der Freiflächen, vor allem in der Altstadt, zu untersuchen und auch die Altstadtsatzung zu ergänzen oder zu ändern. Es muss eine stolperfreie und ordentliche Begehung unserer Altstadt ermöglicht werden, eine vernünftige Verkehrs- und Parkplanung ist Voraussetzung dafür.

Dies muss dann in den Folgejahren umgesetzt werden. Nicht zuletzt auch auf Grund der enormen Aufwertung unserer Altstadt durch den Bau des Naturparkzentrums Haßberge, für welches wir ja den Zuschlag erhalten haben.

 

Danke allen Bürgerinnen und Bürgern

Es ist mir ein besonderes Anliegen, allen Bürgerinnen und Bürgern, die all diese Bemühungen unterstützen, für ihr entgegengebrachtes Vertrauen danke zu sagen. Die Kommunalwahl im Mai 2020 hat sehr deutlich gezeigt, dass der Weg, den ich zusammen mit dem Stadtrat, der Verwaltung und einem ordentlich aufgestellten und motiviertem Bauhof eingeschlagen habe, der Richtige ist.

Danke vor allem den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich ehrenamtlich in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Die das Vereinsleben und den Zusammenhalt stärken und anpacken, anstatt nur zu kritisieren. Ihr Wirken auf karitativem, kulturellem und sportlichem Gebiet trägt entscheidend zur Lebensqualität in unserer Stadt Königsberg mit ihren Ortsteilen bei. Man kann hier nicht jedem einzelnen Danken, man würde immer jemanden vergessen.

Der Zusammenhalt macht uns stark und er stärkt unsere gesamte Region. Ein besonderer Dank auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Pflegeeinrichtungen, den Kirchengemeinden und den Freiwilligen der Feuerwehren für ihren Einsatz zum Wohle aller Bürger.

Danke sage ich allen Beschäftigten unserer Stadt, im Rathaus, in der Kläranlage, und vor allem ganz besonders unseren Mitarbeitern im Bauhof. Danke auch allen Beschäftigten in den Schulen, Kindergärten und der VHS, die ihren Dienst und ihre Arbeit mit Engagement ausüben. Und nicht zuletzt gebührt ein herzlicher Dank allen, die als Stadtrat oder Ortssprecher Verantwortung tragen und mit viel Bereitschaft und Einsatz auf die Bürger zugehen.

Danke möchte ich in diesen Tagen vor allem auch all denen sagen, die in diesen Corona-Zeiten außergewöhnliches geleistet haben, in Impfzentren, Testzentren, Arztpraxen, Krankenhäusern, Intensivpflegestationen, beim BRK und im Landratsamt. Danke für Ihren Einsatz!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, lassen Sie uns auch weiterhin gemeinsam das Geschaffene erhalten, neue Dinge angehen und geplante Ziele und Vorhaben umsetzen, auch wenn in diesen Tagen und Wochen auf Grund der Corona Pandemie das öffentliche Leben angehalten wurde oder auf ein Minimum reduziert wird. Nutzen wir die Zeit, um einmal abzuschalten und zum eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes zurückzukehren. Wir können mit unseren Familien, wenn auch in kleinerem Rahmen zusammen sein, das sollten wir genießen und dankbar sein.

Ich wünsche Ihnen allen ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest und für das kommende Jahr 2022 alles Gute, viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit sowie immer den nötigen Optimismus und Zeit für alles Schöne.

 

Herzlichst Ihr

Claus Bittenbrünn

Erster Bürgermeister der Stadt Königsberg i.Bay.

 

P.S.:

Noch ein wichtiger Appell: Das Corona-Jahr 2021 laut und bunt zu verabschieden, wäre sicher für uns alle ein wahrer Grund zum Feiern und ein tolles Feuerwerk wert gewesen. Aber auf Grund der aktuellen Bestimmungen besteht an Silvester und Neujahr ein Verbot von Versammlungen und Ansammlungen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester ist verboten. Das Abbrennen und die Mitführung von Pyrotechnik an Silvester und Neujahr, auf allen kommunalen Plätzen und Straßen, ist untersagt. Eine weitere Absage, die uns nicht leichtfällt, aber wir tragen die Verantwortung für alle Bürger. Große öffentliche Feuerwerke führen zu unkontrollierten Menschenansammlungen, zudem kann ein Feuerwerk Verletzungen verursachen. In der Altstadt von Königsberg ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern ja eh seit langer Zeit zurecht verboten.

Und wir bitten zu verstehen, dass in Corona-Zeiten die Krankenhäuser ohnehin schon am Anschlag arbeiten, da sollten Ärzte und Pfleger nicht noch zusätzlich durch die Folgen unvernünftigen Handelns belastet werden. Deshalb appelliere ich an Ihre Vernunft und Ihr Verständnis!