Königsberg in Bayern
Ansicht Salzmarkt
Stadtchronik

um 750

Auf dem Gebiet der jetzigen Königsberger Vorstadt wird ein Karolingerhof gegründet.

935

Es ist erstmals vom Namen Königsberg (»Künsberg«) zu lesen.

1168

Unter dem Stauferkaiser Friedrich Barbarossa wird mit dem Bau der Burg begonnen.

1180

Unterhalb der Reichsburg wird ein Burggut angelegt. Es entsteht eine Siedlung, die den Namen der Burg erhält: Königsberg ist gegründet. Burg und Ort Königsberg sind als Reichslehen in der Hand des Herzogs von Meranien-Andechs.

1333

Marktrechte werden an Königsberg vergeben.

1358

Königsberg erhält selbständige Gerichtsbarkeit und damit volle Stadtrechte.

1432

Die Stadtkirche wird eingeweiht.

1436

Regiomontanus wird geboren.

1456

Ein neues Rathaus wird gebaut.

1500

Königsberg hat 1600 Einwohner.

1518

Dr. Martin Luther übernachtet auf seinem Fußmarsch von Coburg nach Würzburg im Königsberger Augustinerkloster.

1523

Die Bürger der Stadt konvertieren zum evangelischen Glauben.

1526

Das Augustinerklosters wird aufgelöst.

1550

Königsberg hat 2000 Einwohner.

1584

Die Pest wütet in Königsberg.

1604

Der erste Stadtmedikus lässt sich in Königsberg nieder.

1632

Während der Besetzung der Stadt durch den Feldherren Tilly, vernichtet am 6. März ein großer Brand das Rathaus und 130 Häuser.

1633

Die Pest fordert 172 Todesopfer.

1640

Am 28. Mai bricht ein weiterer Stadtbrand aus und zerstört einen Teil der Marienkirche.

1648

Der 30-jährige Krieg endet. Die Stadt wird wiederaufgebaut.

1653

Dem Stadtrat werden 8 Jahrmärkte zugestanden.

1668

Im aufgebauten Rathaus findet die erste Ratsherrensitzung statt.

1675

Königsberg erleidet eine Typhusepedemie.

1700

Die Stadt hat nur noch 500 Einwohner.

1732

1300 Exulanten aus Salzburg erhalten Quartier und ziehen weiter nach Preußen.

1764

Das Burgschloss wird dem Verfall preisgegeben.

1800

Königsberg hat nur noch 15 Bauern.

1815

Nach dem Sieg über Napoleon I. verlassen russische Soldaten die Stadt.

1827

Der neue Landesherr Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha besucht Königsberg.

1848

Der Wirt des Gasthauses »Goldener Stern« hisst als Erster die Fahne der Freiheit schwarz-rot-gold. Königsberg stellt eine Bürgerwehr auf, um die deutsche Revolution zu unterstützen.

1854

Eine offizielle Poststelle wird eingerichtet.

1876

Königsberg erhält eine Telegraphenstation.

1890

Die Stadt hat 840 Einwohner und 183 bewohnte Gebäude. Das ganze Amt zählt 2.185 Einwohner.

1904

Nach einer grundlegenden Restaurierung wird die Marienkirche wieder eingeweiht.

1920

Anschluss an den Freistaat Bayern: Die Stadt Königsberg wird dem bayerischen Landratsamt Hofheim im Regierungsbezirk Unterfranken zugeteilt.
Im Zuge dessen wird der bis dahin geltende Namenszusatz »in Franken« zu »in Bayern« abgeändert.

1972

Der Landkreis Hofheim wird aufgelöst und im neuen Landkreis Haßberge eingegliedert.

1978

Die Gebietsreform ist abgeschlossen. Die Stadt Königsberg erhält die heute existierenden Stadtgrenzen.